Jude Bellingham führt England mit einem packenden Sieg über Norwegen ins WM-Halbfinale.

Jude Bellingham erzielt zwei Tore und führt England damit zu einem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Norwegen, wodurch sich die Engländer einen Platz im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026 in Miami sichern.

A
Staff Writer
Veröffentlicht am 12/07/2026 03:43
Jude Bellingham führt England mit einem packenden Sieg über Norwegen ins WM-Halbfinale.

Jude Bellingham untermauerte einmal mehr seinen Status als Englands Schlüsselspieler und erzielte zwei wichtige Tore, die den Three Lions zu einem dramatischen 2:1-Sieg gegen Norwegen im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 verhalfen. In einem von der brütenden Hitze Miamis geprägten Spiel musste England einen Rückstand aufholen, um sich erstmals seit 2018 einen Platz unter den letzten Vier zu sichern.

Ein Kampf in der Hitze von Miami

Das Spiel begann bei sengenden Temperaturen von über 30 Grad Celsius, was eine kräftezehrende Atmosphäre schuf, die beide Mannschaften an ihre Grenzen brachte. Norwegen, das zum ersten Mal in einem WM-Viertelfinale stand, schockte England früh, als Andreas Schjelderup sie in Führung brachte. Trotz des Drucks blieb England ruhig, und Jude Bellingham erzielte kurz vor dem Halbzeitpfiff den souveränen Ausgleichstreffer.

Taktische Herausforderungen und Spannung in der zweiten Halbzeit

Im weiteren Spielverlauf entbrannte in der zweiten Halbzeit eine Kontroverse, als ein mögliches zweites Tor für Norwegen nach VAR-Eingriff aberkannt wurde. Der VAR entschied, dass Erling Haaland im Vorfeld ein Foul begangen hatte. Die Intensität steigerte sich weiter, als das Spiel in die Verlängerung ging, und beide Teams zeigten Anzeichen extremer körperlicher Erschöpfung. Englands Trainer Thomas Tuchel nutzte seine Auswechselspieler effektiv und brachte frische Kräfte, um die drückende Schwüle zu bewältigen.

Der entscheidende Moment

Beide Mannschaften waren erschöpft, und in der Verlängerung war es Bellingham, der den entscheidenden Treffer erzielte. Er nutzte einen seltenen Konzentrationsfehler des norwegischen Torhüters Ørjan Nyland und traf zu seinem sechsten Turniertor. Tuchel gab später zu, dass sein Team „Glück“ gehabt hatte. Trotz der Bedenken hinsichtlich der technischen Umsetzung des Teams bleibt das Ergebnis Priorität, da England nun im Halbfinale auf Argentinien oder die Schweiz trifft. Dieser Sieg hält Englands Hoffnungen auf den ersten WM-Titel seit 60 Jahren am Leben.

Quelle: www.aljazeera.com

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