Star Ocean The Second Story R erscheint für Nintendo Switch 2, doch die Fans sind frustriert.

Square Enix bringt Star Ocean: The Second Story R auf die Nintendo Switch 2, doch die Spieler sind enttäuscht über das Fehlen physischer Kopien und der Möglichkeit, Speicherstände zu übertragen.

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Staff Writer
Veröffentlicht am 16/07/2026 10:31
Star Ocean The Second Story R erscheint für Nintendo Switch 2, doch die Fans sind frustriert.

Die Erweiterung der Square Enix-Bibliothek auf Nintendo Switch 2

Square Enix erweitert die Bibliothek der kommenden Nintendo Switch 2 mit weiteren Top-Titeln aus seinem Backkatalog. Nach der kürzlich erfolgten Ankündigung der gefeierten Octopath Traveler-Reihe hat der Publisher nun ein weiteres beliebtes Rollenspiel für die neue Plattform veröffentlicht: Star Ocean: The Second Story R. Der Titel ist aktuell im Nintendo eShop für 49,90 Euro erhältlich und bietet Spielern die Möglichkeit, das beeindruckende 2.5D-Remake auf der neueren Hardware zu erleben.

Die Kontroverse um die ausschließliche digitale Verfügbarkeit

Trotz der Begeisterung über die Verfügbarkeit des Spiels gibt es einen Wermutstropfen. Ähnlich wie die bereits erwähnten Octopath Traveler-Titel ist Star Ocean: The Second Story R für die Switch 2 ausschließlich digital erschienen. Diese Entscheidung hat in der Gaming-Community für erhebliche Kritik gesorgt, da Fans weiterhin ihre Vorliebe für physische Datenträger zum Ausdruck bringen – gerade in einer Zeit, in der digitale Plattformen und die Archivierung von Spielinhalten immer kontroverser diskutiert werden.

Fehlende Cross-Progression und Upgrades

Die Kritik beschränkt sich nicht nur auf das Fehlen einer physischen Cartridge. Spieler bemängeln, dass es keinen offiziellen Upgrade-Pfad für diejenigen gibt, die den Titel bereits auf der ursprünglichen Nintendo Switch besitzen. Verschärft wird dieses Problem durch das Fehlen einer Cross-Save-Funktion; Spieler können ihren Fortschritt nicht von der alten Konsole auf die neue Hardware übertragen. Das bedeutet, dass eingefleischte Fans den vollen Preis für einen Titel zahlen sollen, den sie möglicherweise bereits besitzen, ohne ihre bestehenden Abenteuer fortsetzen zu können.

Wachsende Frustration

Diese Entwicklung trägt zur wachsenden Frustration über den Wandel der Branche hin zu rein digitalen Ökosystemen bei. Angesichts der jüngsten Diskussionen in der Branche über die Zukunft physischer Datenträger fühlen sich viele Spieler durch diese Politik ausgeschlossen. Während Nintendo und Square Enix die Entwicklung der Switch 2 vorantreiben, bleibt die Forderung nach verbraucherfreundlicheren Optionen – wie etwa Upgrade-Programmen oder physischen Veröffentlichungen – ein wichtiger Streitpunkt, der sich auf die Einstellung der Spieler gegenüber künftigen Portierungen auswirken könnte.

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