Vierzehnjähriger Junge wegen mutmaßlicher Terroranschläge auf Londoner Moscheen angeklagt
Ein 14-jähriger Junge wurde wegen eines mutmaßlichen Terroranschlags auf Moscheen in London angeklagt, was den Anstieg des Rechtsextremismus in Großbritannien verdeutlicht.

Ein breiteres Muster des Extremismus
Der Vorfall ereignet sich inmitten einer Zunahme rechtsextremer Bedrohungen im gesamten Vereinigten Königreich. Nur wenige Tage zuvor nahm die Polizei zwölf Personen fest, die mit einem mutmaßlichen Terroranschlag auf eine muslimische Versammlung in Suffolk in Verbindung stehen. Diese Ereignisse folgen einem beunruhigenden Muster, darunter eine gewalttätige, terroristisch motivierte Messerattacke im schottischen Edinburgh im vergangenen Monat. Polizeibeamte, darunter Kriminaloberrat Nick Blackburn, haben die „kumulativen Auswirkungen“ dieser wiederholten Drohungen auf das Sicherheitsgefühl und das Wohlbefinden der britischen muslimischen Gemeinschaft offiziell anerkannt.
Rechtsverfahren
Der Jugendliche soll diesen Donnerstag vor einem Londoner Amtsgericht erscheinen. Obwohl die Polizei derzeit nicht davon ausgeht, dass dieser konkrete Anschlag auf ein größeres, organisiertes Netzwerk hindeutet, wird der Fall weiterhin aktiv untersucht, um sicherzustellen, dass alle Verbindungen gründlich geprüft werden.