Handelsabkommen zwischen Indien und Großbritannien: Eine neue Ära der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Zollsenkungen
Indien und Großbritannien haben ein bedeutendes Handelsabkommen (CETA) geschlossen. Erfahren Sie, wie es Zölle auf Waren senkt, Fachkräfte unterstützt und sich auf die Verbraucherpreise in beiden Ländern auswirkt.

Professionelle Mobilität und Dienstleistungen
Neben physischen Gütern wirkt das Abkommen als wichtiger Impulsgeber für den Dienstleistungssektor. Über 75.000 Fachkräfte und fast 1.000 Unternehmen sollen von vereinfachten Visa- und Mobilitätsverfahren profitieren. Das Abkommen vereinfacht befristete Arbeitsverhältnisse, insbesondere durch die Befreiung indischer Fachkräfte von den Sozialversicherungsbeiträgen in Großbritannien für fünf Jahre. Dies dürfte die Zusammenarbeit in wachstumsstarken Bereichen wie IT, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen und Beratung stärken.
Ausnahmen und sensible Sektoren
Trotz des weitreichenden Geltungsbereichs des CETA haben beide Regierungen sensible Branchen strategisch geschützt. Produkte wie Milchprodukte, Zucker, Eier und Geflügel sind weiterhin von den Zollsenkungen ausgenommen, um die Interessen der lokalen Landwirtschaft zu schützen. Darüber hinaus wurden bestimmte sensible Kategorien, darunter bestimmte Goldbarren, Smartphones, Walnüsse und Äpfel, von den Zollsenkungen ausgenommen, um die Stabilität des Inlandsmarktes zu gewährleisten.