Dragon Quest 12: Square Enix steht nach fünf Jahren und einem Neustart der Entwicklung vor schwierigen Fragen.
Square Enix bestätigt nach fünf Jahren Entwicklungszeit einen kompletten Neustart von Dragon Quest 12. Wir analysieren die Reaktion der Aktionäre und die Kommunikationsstrategie des Studios.
Ein Muster verfrühter Ankündigungen
Dieser Vorfall verdeutlicht die wachsende Frustration der Gaming-Community über die Kommunikationsstrategie von Square Enix. Indem der Publisher große Titel Jahre vor ihrer Fertigstellung ankündigt – wie bei Dragon Quest 12 und dem ähnlich erwarteten Kingdom Hearts 4 –, riskiert er, seine Kernzielgruppe zu verprellen. Während frühe Teaser oft dazu dienen, Aktionäre von einer gut gefüllten Pipeline zu überzeugen, zwingen sie die Fans in einen quälenden Kreislauf aus Vorfreude und Enttäuschung.
Was erwartet uns in „Beyond Dreams“?
Trotz der Kontroverse deutet die Umbenennung in „Beyond Dreams“ darauf hin, dass Square Enix die Qualität des zwölften Teils sehr ernst nimmt. Indem sich das Studio für einen kompletten Neustart entschied, anstatt ein Produkt zu veröffentlichen, das nicht seinen Vorstellungen entsprach, unterstreicht es sein Bekenntnis zum Erbe der Spielereihe. Die Spieler werden daher erneut um Geduld gebeten, während das Studio in diese neue Entwicklungsphase übergeht.