Samsung bestätigt die Entwicklung des Galaxy Ring 2 mit potenzieller iOS-Unterstützung
Samsung hat die Entwicklung des Galaxy Ring 2 bestätigt und konzentriert sich dabei auf Verbesserungen bei Akku und Sensoren. Es gibt auch Hinweise auf eine mögliche iOS-Kompatibilität.

Weiterentwicklung des Smart Rings der nächsten Generation
Der Galaxy Ring der ersten Generation, der zwar gut ankam, bietet derzeit eine Akkulaufzeit von etwa sechs bis sieben Tagen pro Ladung. In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt liegt er damit etwas hinter Konkurrenten wie dem Oura Ring 5 mit beeindruckenden neun Tagen Laufzeit und dem Ringconn Gen 2 Air mit bis zu zehn Tagen zurück. Mit dem Galaxy Ring 2 will Samsung diese Lücke schließen, indem der interne Stromverbrauch und die Sensoreffizienz optimiert werden.
Eine mögliche Brücke zu iOS
Die vielleicht wichtigste Aussage von Dr. Pak betrifft die Gerätekompatibilität. Aktuell ist das Galaxy Ring-Ökosystem an Android gebunden und erfordert ein Samsung Galaxy-Smartphone, um alle Funktionen zur Gesundheitsüberwachung nutzen zu können. Auf die Frage, ob der Galaxy Ring 2 diese Grenzen überwinden und Apples iOS unterstützen könnte, antwortete Dr. Pak gewohnt zurückhaltend, aber optimistisch: „Ich lächle, kann aber nichts Genaues sagen. Ich denke, Sie werden von einigen der Veröffentlichungen und den kommenden Neuigkeiten begeistert sein.“
Die Wunschliste: Was sich die Nutzer wünschen
Ein Marktstart des Galaxy Ring 2 wird voraussichtlich erst 2027 erwartet, doch die Vorfreude wächst bereits. Nutzer wünschen sich einige wichtige Verbesserungen:
- Haptisches Feedback: Die Integration dezenter haptischer Benachrichtigungen für stille Alarme oder medizinische Notfälle würde das Gerät von einem passiven Tracker zu einem aktiven Gesundheitsassistenten machen.
- Verfeinertes Design: Oura hat mit seinem 40 % kleineren neuesten Modell gezeigt, dass eine schlankere Hardware möglich ist. Nutzer hoffen, dass Samsung die Größe des Rings reduzieren kann, ohne die Sensorleistung zu beeinträchtigen.
- Fortschrittliche Gesundheitsüberwachung: Während die nicht-invasive Blutzuckermessung weiterhin als der „Heilige Gral“ der Wearable-Technologie gilt, vermuten Experten, dass diese Technologie in zukünftigen Versionen der Galaxy Watch verfügbar sein wird, bevor sie in die kleinere Ringform Einzug hält.
Da Samsung sein Portfolio im Bereich digitaler Gesundheitslösungen kontinuierlich verbessert, wird die Branche genau beobachten, ob das Unternehmen seinen Wettbewerbsvorteil in einem sich schnell verändernden Markt für Wearables behaupten kann.