PlayStation-Blackout: Spieler organisieren weltweiten Protest, um Sony zum Handeln zu zwingen
Verärgerte Spieler starten im August 2026 einen weltweiten PlayStation Blackout, um gegen Sonys jüngste Geschäftspraktiken zu protestieren, darunter das Ende physischer Datenträger.

Der Aufruf zum globalen Blackout
Die Initiative, die unter dem Hashtag #PSBlackout kursiert, ruft PlayStation-Nutzer weltweit dazu auf, ihre Konsolen zwischen dem 23. und 30. August 2026 vom Internet zu trennen – entweder durch Deaktivieren von WLAN oder Trennen der Ethernet-Kabel. Ziel ist es, die Statistik der „inaktiven Spieler“ künstlich in die Höhe zu treiben und Sony so zu zwingen, die massive Unzufriedenheit innerhalb der Nutzerschaft anzuerkennen.
Jenseits der Hardware: Eine Vision der Trennung
Die jüngsten, wiederkehrenden Ausfälle des PSN dienten als unmittelbarer Beweis dafür, dass die Spielerschaft sich von der aktuellen Entwicklung des Unternehmens zunehmend entfremdet fühlt. Doch die Unzufriedenheit reicht viel tiefer. Spieler äußern ihren Frust über eine Vielzahl langfristiger Probleme, darunter:
- Die endgültige Schließung beliebter Entwicklerstudios wie Japan Studio.
- Die gefühlte Vernachlässigung von Traditionsreihen wie Sly Cooper, Resistance und SOCOM.
- Die Verlagerung hin zu rein digitalen Inhalten und das letztendliche Ende des Verkaufs physischer Spiele.
- Die mangelnde Unterstützung für PSVR2 und die Absage von Fan-Events.
Wird Sony reagieren?
Die Organisatoren betonen, dass dieser einwöchige Streik die Auswirkungen auf die Spieler selbst minimieren und gleichzeitig ein starkes wirtschaftliches und analytisches Signal an Sonys Führungskräfte senden soll. Durch die bewusste Reduzierung der Nutzerzahlen hofft die Community, Einfluss auf die Unternehmensstrategie zu nehmen. Bislang hat Sony noch keine offizielle Stellungnahme zum vorgeschlagenen Boykott abgegeben, doch die Dynamik hinter #PSBlackout nimmt in den sozialen Medien und Community-Foren weiter zu.