Patrice Désilets blickt zurück auf das Jahr 1666: Amsterdam und das Erbe, das zu Assassin's Creed Hexe führte
Patrice Désilets spricht über die Kontroverse um sein eingestelltes Spiel 1666: Amsterdam und dessen mutmaßlichen Einfluss auf das kommende Assassin's Creed Hexe.

Ein Visionär kehrt ins Rampenlicht zurück
Patrice Désilets, der kreative Kopf hinter der Assassin's Creed-Reihe, hat sich kürzlich über die turbulente Geschichte seines ambitionierten, eingestellten Projekts 1666: Amsterdam geäußert. Das Spiel, das einst Gegenstand intensiver Branchenbefragungen und Rechtsstreitigkeiten war, soll Gerüchten zufolge die Entwicklung des kommenden Assassin's Creed Hexe beeinflusst haben.
Die Kontroverse um 1666: Amsterdam
In einem Gespräch reflektierte Désilets die öffentlichen und internen Reaktionen auf die Einstellung von 1666: Amsterdam. Auf die Kontroversen um das Projekt angesprochen, sagte er bekanntlich: „Wir waren es gewohnt“, und bezog sich damit auf den Druck und die beruflichen Herausforderungen, die mit der Entwicklung von Spielen mit hohem Einsatz einhergehen. Das Projekt, das düstere, historische Themen rund um das Okkulte erforschen sollte, stieß während seiner Entwicklungsphase unter THQ auf erhebliche Hürden und kam schließlich zum Erliegen, bevor die Rechte zurückerlangt wurden.
Verbindungen zu AC Hexe
Fans haben häufig Parallelen zwischen den thematischen Elementen von 1666: Amsterdam – insbesondere dem Fokus auf Hexerei, Aberglauben und der düsteren Atmosphäre – und dem wenigen, was über Assassin's Creed Hexe bekannt ist, gezogen. Obwohl Ubisoft konkrete Details geheim hält, herrscht in der Branche Einigkeit darüber, dass Hexe als spiritueller Nachfolger oder Weiterentwicklung der von Désilets ursprünglich vertretenen Konzepte fungiert. Indem das Entwicklerteam die Idee einer düstereren, reiferen Erzählung, die in der historischen Folklore verwurzelt ist, wieder aufgreift, scheint es zu den kreativen Impulsen zurückzukehren, die Désilets' frühe Karriere prägten.
Vorwärts in der Branche
Désilets, der mittlerweile unabhängig arbeitet, hat eine einzigartige Perspektive auf die Entwicklung des Genres. Er räumt ein, dass die Branche zwar Kontroversen schnell hinter sich lässt, die kreativen Visionen aber oft in neuen Iterationen weiterleben. Für viele dient sein Kommentar als Erinnerung daran, dass das Vermächtnis von Assassin's Creed ebenso sehr auf seinen verworfenen Träumen wie auf seinen kommerziellen Erfolgen beruht.