Paraguay schockt Deutschland: Historische Niederlage im Elfmeterschießen bei der Weltmeisterschaft
Paraguay fügte Deutschland in einem packenden Elfmeterschießen im Boston Stadium während des Turniers 2026 die erste WM-Niederlage überhaupt zu.

Historische Überraschung im Boston Stadium
Die Weltmeisterschaft 2026 erlebte einen historischen Umbruch im Fußball, als Deutschland die erste Elfmeter-Niederlage in der Turniergeschichte hinnehmen musste. Gegen ein entschlossenes und diszipliniertes Paraguay im Boston Stadium wurden die Deutschen an ihre Grenzen gebracht – ein Spiel, das die Erwartungen vieler Experten übertraf.
Taktische Unterdrückung und defensive Meisterleistung
Unter der Leitung von Cheftrainer Gustavo Alfaro zeigte Paraguay eine Meisterleistung in Sachen Defensivorganisation. Obwohl Deutschland in der ersten Halbzeit 79 % Ballbesitz hatte, wurden sie von einer konsequenten 4-5-1-Formation völlig neutralisiert. Paraguays defensive Disziplin machte das Spiel zu einem taktischen Patt und zwang Deutschland zu planlosen Querpässen gegen eine „dichte, defensive Umklammerung“.
Der Durchbruch und das Drama
Paraguay ging entgegen dem Spielverlauf in Führung, als Julio Enciso eine wunderschön getretene Flanke von Matías Galarza per Kopf verwandelte. Deutschland gelang in der 54. Minute der Ausgleich, als Kai Havertz nach einer Hereingabe von Florian Wirtz per Kopfball präzise im Netz versenkte. Trotz der Dominanz über weite Strecken des Spiels gelang Deutschland in der Verlängerung kein Siegtreffer mehr. Ein später Kopfballtreffer von Jonathan Tah wurde nach VAR-Einsatz wegen eines Fouls am Torwart aberkannt.
Das Elfmeterschießen
Das anschließende Elfmeterschießen erwies sich als psychologischer Wendepunkt für die deutsche Mannschaft. Havertz und Woltemade verschossen ihre Elfmeter, während Paraguay bemerkenswert ruhig blieb. Das Spiel endete mit einem entscheidenden Treffer von José Canale, der Paraguay einen historischen Sieg bescherte und das Turnier erschütterte. Für den deutschen Trainer Julian Nagelsmann bedeutet die Niederlage ein schmerzhaftes Ende der WM-Reise und wirft Fragen über die Zukunft der Mannschaft auf, die im Sechzehntelfinale ausscheidet.