NBA-Schockwelle: Golden State Warriors planen historisches Superteam mit LeBron James und Anthony Davis
Die Golden State Warriors planen angeblich die Zusammenstellung eines historischen Superteams mit LeBron James, Stephen Curry und Anthony Davis. Erfahren Sie, wie Draymond Greens Gehaltserhöhung dies ermöglicht.

Ein seismischer Wandel in der NBA
In einem Schritt, der die moderne Ära des Profi-Basketballs neu definieren könnte, orchestrieren die Golden State Warriors Berichten zufolge eine Reihe riskanter Manöver, um den wohl talentiertesten Kader der Ligageschichte zusammenzustellen. Es heißt, das Franchise aus der Bay Area verhandle derzeit über Verträge, um drei der größten Ikonen des Basketballs zu vereinen: Stephen Curry, LeBron James und Anthony Davis.
Der finanzielle Katalysator: Draymond Greens strategischer Schachzug
Der Plan für diesen ambitionierten Umbruch begann am Montag mit einer überraschenden Entwicklung. Draymond Green, ein Eckpfeiler der Warriors-Dynastie, lehnte seine Spieleroption über 27,6 Millionen Dollar offiziell ab. Obwohl ein solcher Schritt oft den Abschied eines Spielers signalisiert, deuten Quellen darauf hin, dass es sich hier um einen kalkulierten strategischen Schachzug handelt. Green soll sich bereit erklärt haben, einen neuen Vertrag mit deutlich geringerem Gehalt zu unterzeichnen und damit auf persönliche Einnahmen zu verzichten, um den Warriors die nötige finanzielle Flexibilität für die Verpflichtung von Top-Talenten zu verschaffen.
Der LeBron-James-Faktor: Vermächtnis statt Luxus
Das spannendste Puzzleteil ist LeBron James. Als Free Agent steht James an einem Scheideweg und wägt zwischen dem Karriereende und einer möglichen 24. NBA-Saison ab. Obwohl die Los Angeles Lakers derzeit das einzige Team sind, das ihm einen Maximalvertrag ähnlich seinem vorherigen 101-Millionen-Dollar-Vertrag anbieten kann, ist Geld nicht mehr der Hauptantrieb für den „King“. Mit einem Karrieregehalt von 581 Millionen Dollar und einem geschätzten Vermögen von 1,4 Milliarden Dollar liebäugelt James angeblich mit der Möglichkeit, an der Seite seiner engsten Vertrauten zu spielen.
ESPN berichtet, dass James bereit wäre, erhebliche Gehaltseinbußen hinzunehmen, um sich den Warriors anzuschließen, und möglicherweise eine Mid-Level-Exception für Nicht-Steuerzahler im Wert von etwa 15,1 Millionen Dollar akzeptieren würde. Der Anreiz liegt nicht im Gehalt, sondern in der Aussicht, die Lücke zwischen seinem Vermächtnis und dem von Stephen Curry zu schließen – eine Rivalität, die die NBA von 2015 bis 2018 prägte und sich seither zu tiefem gegenseitigem Respekt entwickelt hat.
Der Anthony-Davis-Transfer und die Verbindung zu Klutch
Um das Trio zu komplettieren, peilen die Warriors einen Transfer von Anthony Davis an, der derzeit bei den Washington Wizards unter Vertrag steht. Die Logistik dieses Deals wird durch den Einfluss von Rich Paul, dem CEO von Klutch Sports, zusätzlich erleichtert. Paul vertritt James, Davis und Green, wodurch eine seltene Interessenübereinstimmung entsteht, bei der die Top-Klienten des Agenten alle gemeinsam auf einem Spielfeld stehen könnten.
Der Altersfaktor und die Herausforderungen im Kader
Sollte der Transfer gelingen, würden die Warriors ein Team mit einem extrem hohen Durchschnittsalter aufstellen. Mit Curry (38), Green (36), James (41) und Davis (33) läge das Durchschnittsalter dieses Kerns bei beeindruckenden 37 Jahren. Dies birgt ein erhebliches Verletzungsrisiko und eine begrenzte Karriere, ähnlich wie die alternden Spieler der Lakers in der Saison 2025/26.
Darüber hinaus bedeuten die strengen Gehaltsregeln der NBA, dass die Warriors möglicherweise Spieler abgeben müssen, um die Finanzen auszugleichen. Obwohl der 36-jährige Jimmy Butler als potenzieller Tauschkandidat für die Wizards gehandelt wird, um die Finanzen auszugleichen, deuten Berichte darauf hin, dass die Warriors Butler lieber behalten würden, was die Verhandlungen zusätzlich verkompliziert.
Ein statistisches Kraftpaket
Sollte dieses beispiellose Quartett gemeinsam auf dem Parkett stehen, wäre das geballte Prestige unübertroffen. Die Gruppe würde zusammen 13 NBA-Meisterschaften, 48 All-Star-Nominierungen und 68 Saisons Profierfahrung vorweisen. Es wäre mehr als nur ein Basketballteam; es wäre ein lebendiges Museum der größten Errungenschaften des Sports, das in der Bay Area einen letzten Anlauf auf Ruhm wagt.