Kontroverse um Stellar Blade 2: Shift-Up-Gründer verteidigt KI-Einsatz inmitten der Kritik
Shift Up-Gründer Kim Hyung Tae reagiert auf heftige Kritik nach dem Einsatz von KI in einem Werbevideo für Stellar Blade Blood Rain.

Kim Hyung Tae bricht sein Schweigen
Als Reaktion auf die wachsende Kritikwelle wandte sich Kim Hyung Tae, Gründer von Shift Up und Regisseur des Projekts, über die sozialen Medien an die Öffentlichkeit, um die Bedenken direkt anzusprechen. Er erläuterte den Entwicklungsprozess des Studios und betonte, dass der Einsatz von KI nicht mit einem Mangel an manueller Arbeit gleichzusetzen sei.
„Evie, die Hauptfigur dieses Videos, wurde von unserem talentierten Team aus Künstlern und Modellierern über ein Jahr lang komplett neu erschaffen“, erklärte Kim. Er stellte außerdem klar, dass die KI als Werkzeug für Präsentation und Modellierung auf Basis der Vorarbeiten, Skizzen und der handwerklichen Expertise der Mitarbeiter eingesetzt wurde. „Wir würden es begrüßen, wenn Sie dies bei der Betrachtung Ihrer Arbeit berücksichtigen würden“, fügte er hinzu und appellierte an die Fans, neben der im fertigen Spiel verwendeten Technologie auch die menschliche Arbeit hinter dem Charakterdesign zu würdigen.
Eine gespaltene Community
Trotz der Erklärung bleibt die Gaming-Community tief gespalten. Während einige die Transparenz schätzen, bleiben andere skeptisch, ob KI traditionelle kreative Berufe eines Tages ersetzen könnte. Da Shift Up die Veröffentlichung von „Stellar Blade Blood Rain“ vorbereitet, wird das Studio wohl sehr vorsichtig vorgehen müssen. Der Vorfall hat die Wahrnehmung des Studios hinsichtlich seines Engagements für künstlerische Authentizität nachhaltig geprägt, und jeder weitere Einsatz generativer Technologien im fertigen Spiel könnte bei einer Konsumentenschaft, die von Menschenhand geschaffene Kunst zunehmend schützt, noch stärkere Gegenreaktionen auslösen.