Google Pixel 11 Pro XL Leistungsdurchbruch: Tensor G6 bleibt hinter Galaxy S26 Ultra zurück
Durchgesickerte Geekbench-Ergebnisse für das Google Pixel 11 Pro XL zeigen, dass der Tensor G6 in der Multi-Core-Leistung fast 50 % langsamer ist als das Galaxy S26 Ultra.

Ein besorgniserregender Start für das Pixel 11 Pro XL
Während die Vorfreude auf das offizielle „Made by Google“-Event steigt, ist ein überraschender Leak aufgetaucht, der die Begeisterung von Power-Usern dämpfen könnte. Benchmarks für das kommende Google Pixel 11 Pro XL sind auf Geekbench aufgetaucht, und die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Googles neueste Chipversion Schwierigkeiten haben könnte, mit den Hauptkonkurrenten im Android- und iOS-Ökosystem mitzuhalten.
Der Leak enthüllt die Funktionsweise des neuen Tensor G6-Chipsatzes. Laut Geekbench-Eintrag verfügt das Gerät über eine 7-Kern-CPU in Kombination mit 16 GB RAM und läuft bemerkenswerterweise mit Android 17. Dies deutet darauf hin, dass Google die Grenzen der Softwareintegration bereits vor dem offiziellen Hardware-Debüt erweitert.
Benchmarks im Detail: Single-Core vs. Multi-Core
Für alle, die mit synthetischen Benchmarks nicht vertraut sind, ist es wichtig, zwischen den beiden Hauptmetriken zu unterscheiden: Single-Core- und Multi-Core-Leistung. Die Single-Core-Werte spiegeln wider, wie ein Gerät eine einzelne, rechenintensive Aufgabe bewältigt – beispielsweise die Bearbeitung eines hochauflösenden Fotos. Die Multi-Core-Werte hingegen messen die Effizienz des Chips beim Multitasking oder beim Ausführen anspruchsvoller Anwendungen wie High-End-Mobilspielen.
Die Ergebnisse des Pixel 11 Pro XL zeigen einen deutlichen Leistungsunterschied im Vergleich zum Samsung Galaxy S26 Ultra und dem iPhone 17 Pro Max. Zwar ist die Single-Core-Leistung des Pixel geringer als die seiner Konkurrenten, liegt aber in einem ähnlichen Bereich wie bei früheren Generationen. Die Multi-Core-Ergebnisse sind jedoch weitaus alarmierender.
Der Leistungsunterschied: Pixel vs. Konkurrenz
Die Daten deuten auf einen eklatanten Unterschied in der reinen Rechenleistung hin. In Multi-Core-Tests ist das Pixel 11 Pro XL etwa 39 % langsamer als das iPhone 17 Pro Max und fast 50 % langsamer als das Samsung Galaxy S26 Ultra. Diese Lücke stellt ein erhebliches Defizit in der Spitzenleistung dar und wirft die Frage auf, ob der Tensor G6 im Segment der „Ultra“-Flaggschiffe wirklich konkurrenzfähig ist.
| Gerät | Single-Core-Wertung | Multi-Core-Wertung |
|---|---|---|
| Google Pixel 11 Pro XL | 2.112 | 5.196 |
| Apple iPhone 17 Pro Max | 2.995 | 8.562 |
| Samsung Galaxy S26 Ultra | 2.808 | 10.212 |
Das TSMC-Versprechen: Warum dies unerwartet ist
Dieses Leistungsdefizit ist besonders Überraschend, da Google Berichten zufolge seine Chipproduktion zu TSMC, dem Branchenführer für Apples A-Serie und Qualcomms Snapdragon-Chips, verlagert. Der Tensor G6 soll im fortschrittlichen 2-nm-Verfahren von TSMC gefertigt werden, das massive Fortschritte bei Energieeffizienz und Leistung verspricht.
Frühere Tensor-Chips wurden oft wegen Überhitzung und geringer Geschwindigkeit kritisiert. Der Wechsel zum 2-nm-Verfahren galt als die Lösung, mit der Google endlich den Abstand zu Samsung und Apple verringern könnte. Sollten sich die geleakten Benchmark-Ergebnisse bewahrheiten, deutet dies darauf hin, dass Google Effizienz oder KI-spezifische Optimierungen gegenüber reinen CPU-Taktraten priorisiert.
Abschließende Gedanken und Einschränkungen
Es ist wichtig zu beachten, dass Geekbench-Leaks nicht immer verlässlich sind. Frühe Softwareversionen können unoptimiert sein, und einzelne Einträge können sogar gefälscht sein. Darüber hinaus geben reine Benchmark-Ergebnisse selten ein vollständiges Bild der Benutzererfahrung wieder. Google nutzt häufig die tiefgreifende Integration von KI, um ein schnelles Gefühl auf dem Smartphone zu erzeugen, unabhängig vom synthetischen Benchmark-Ergebnis. Für Nutzer, die ihre Geräte jedoch für anspruchsvolle Spiele oder professionelle Produktivitätsanwendungen einsetzen, ist ein Leistungsdefizit von 50 % bei Multicore-Prozessoren kaum zu vernachlässigen. Alle Augen richten sich nun auf das offizielle Google-Event, wo wir sehen werden, ob der Tensor G6 uns im praktischen Einsatz überraschen kann.