Die Wiederbelebung von The Division stößt auf Kritik: Ein holpriger Übergang von Mobilgeräten zu PCs

The Division Resurgence hat auf Steam zu kämpfen, da die Spieler ihren Frust über die mangelhafte PC-Optimierung und die aggressiven Mikrotransaktionen in dieser mobilen Portierung äußern.

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Staff Writer
Veröffentlicht am 11/08/2026 11:25
Die mit Spannung erwartete Veröffentlichung von The Division: Resurgence auf Steam hat sich für Ubisoft Mobile Games zu einem PR-Desaster entwickelt. Nach einer langen Entwicklungsphase und drei Jahren Beta-Test erschien der Titel – ursprünglich für Android und iOS – im August endlich in Version 1.0 für PC. Die Reaktionen der Gaming-Community fielen jedoch überwiegend negativ aus. Spieler hinterließen vernichtende Kritiken, die grundlegende Mängel der Portierung aufzeigten. Viele Fans hatten sich ein gelungenes PC-Erlebnis erhofft, doch der allgemeine Konsens ist, dass sich The Division: Resurgence wie ein Mobile-Game anfühlt, das sich auf einer Plattform tarnt, für die es nicht entwickelt wurde. Spieler äußerten sich frustriert über die Umsetzung und bemängelten die schlechte Optimierung, die umständliche Maus- und Tastatursteuerung sowie eine Benutzeroberfläche, die auf einem Desktop-Bildschirm überkomplex und unintuitiv wirkt. Eine besonders vernichtende Rezension ging viral, in der ein Spieler schrieb: „Appeler ça daube serait manquer de respect à la vraie daube“ (Dieses Spiel als Müll zu bezeichnen, wäre respektlos gegenüber echtem Müll).

Wichtigste Kritikpunkte der Community

Mit über 1.600 Rezensionen, die derzeit auf Steam den Status „Gemischt“ haben, zeichnen die häufigsten Beschwerden ein klares Bild der Mängel des Spiels:

  • Technische Instabilität: Nutzer berichten von häufigen Verbindungsabbrüchen und Leistungsproblemen.
  • Aggressive Monetarisierung: Viele bemängeln ein aufdringliches Mikrotransaktionsmodell, das sich im Vergleich zu anderen Free-to-Play-Titeln auf dem Markt räuberisch anfühlt.
  • Mangelnde Herausforderung: Neben den technischen Problemen wird der Kern des Gameplays häufig als oberflächlich beschrieben. Es fehlt ihm an Tiefe und Schwierigkeitsgrad, die man von einem Tom Clancy's-Spiel erwartet. Marke.
  • Schlechtes UI-Design: Die Menüs des Spiels werden immer wieder wegen ihrer Unübersichtlichkeit kritisiert und erinnern ständig daran, dass der Titel in erster Linie für Touchscreens entwickelt wurde.

Die Zukunft der Reihe

Dieser negative Start wirft erhebliche Fragen zu Ubisofts Strategie auf, seine Mobile-Bibliothek auf den PC-Markt zu bringen. Im Gegensatz zu erfolgreichen Cross-Plattform-Titeln wie Genshin Impact, die die Balance zwischen mobiler und Desktop-Zugänglichkeit perfektioniert haben, gilt The Division Resurgence derzeit als gescheiterter Versuch, diese beiden Welten zu verbinden. Die Entwickler stehen nun vor der großen Herausforderung, die Spieler zu halten und auf das wachsende technische und gestalterische Feedback zu reagieren, das die Steam-Community überschwemmt.

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