Delhi stellt ehrgeizigen Plan zur Abschaffung benzinbetriebener Fahrzeuge und zur Eindämmung des giftigen Smogs vor
Delhi kündigt eine weitreichende Maßnahme an, um benzinbetriebene Rikschas und Motorroller bis 2028 zu verbieten. Ziel ist es, die Luftverschmutzung deutlich zu reduzieren und bis 2030 ein Flottenziel von 30 % Elektrofahrzeugen zu erreichen.

Infrastruktur und Akzeptanz
Da ein Mangel an Ladeinfrastruktur die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in der Vergangenheit behindert hat, haben die Behörden zugesagt, über 30.000 öffentliche Ladepunkte im gesamten Stadtgebiet zu installieren. Darüber hinaus sieht die Maßnahme erhebliche Steueranreize für Einwohner vor, die auf Elektrofahrzeuge umsteigen möchten, um die Einstiegshürde für Verbraucher zu senken.
Herausforderungen und Kritik
Obwohl die Initiative von Experten als potenziell bahnbrechend gefeiert wird, gibt es auch Kritik. Einige Umweltschützer argumentieren, dass der zweijährige Übergangszeitraum für die Hersteller zu kurz sei, um die Produktion auszuweiten, und andere sind der Ansicht, dass die Regierung mehr für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs tun müsse. Kritiker argumentieren, dass der bloße Ersatz von privaten Benzinfahrzeugen durch Elektrofahrzeuge das zugrundeliegende Problem der Verkehrsstaus nicht löst. Sie weisen darauf hin, dass der Ausbau des umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehrs und die Anbindung an das Zielland („letzte Meile“) für eine wirklich nachhaltige Lösung unerlässlich sind.