Cinder City: Der ambitionierte koreanische Shooter, der The Division und Stellar Blade vereint
Entdecken Sie Cinder City, das kommende koreanische MMOTPS, das das taktische Gameplay von The Division mit dem Monsterdesign von Stellar Blade verbindet – und seine schockierenden Hardwareanforderungen.

Eine neue Vision für Next-Gen-Shooter
Die Spielewelt erlebt derzeit einen Boom ambitionierter Titel aus Südkorea, nach dem Erfolg von hochkarätigen Veröffentlichungen wie Stellar Blade und The First Descendant. Der neueste Konkurrent ist Cinder City, ein Projekt von Big Fire Games, veröffentlicht vom Branchenveteranen NC (bekannt für Hits wie Aion, Blade & Soul und Guild Wars). Dieser neue Titel positioniert sich als filmisches Open-World-Erlebnis, das taktische Kämpfe mit einer düsteren, futuristischen Welt verbindet.
Eine Fusion aus taktischem Gameplay und unheimlichem Horror
Cinder City wird als Third-Person-MMOTPS (Massively Multiplayer Online Tactical Shooter) beschrieben. Auf den ersten Blick ist die Inspiration durch Ubisofts The Division-Reihe deutlich erkennbar. Von der Benutzeroberfläche bis hin zur Steuerung und dem Einsatz der Agenten im Feld ist die taktische DNA von The Division unverkennbar. Spieler kämpfen an der Seite ihrer Verbündeten, um eine zerstörte, futuristische Version von Seoul zurückzuerobern.
Das Spiel hebt sich jedoch durch Elemente ab, die an Stellar Blade erinnern. Während menschliche Gegner die taktische Herausforderung darstellen, ist die Stadt auch von grotesken Monstern befallen. Diese Kreaturen weisen eine frappierende Ähnlichkeit mit den Naytibas auf und verleihen dem urbanen Kriegserlebnis eine zusätzliche Ebene des Science-Fiction-Horrors.
Die Hardware-Hürde: Ein High-End-PC erforderlich?
Trotz der Begeisterung für seine Ästhetik und den Gameplay-Loop hat Cinder City aufgrund seiner enormen Systemanforderungen eine hitzige Debatte in der PC-Gaming-Community ausgelöst. Die Entwickler behaupten, das Spiel sei „wirklich Next-Gen“, doch die Spezifikationen deuten auf einen astronomischen Bedarf hin. Laut der kürzlich veröffentlichten Steam-Seite werden sage und schreibe 64 GB RAM empfohlen. In einer Zeit, in der 16 GB Standard und 32 GB High-End sind, ist diese Anforderung für ein kommerzielles Spiel nahezu beispiellos. Noch überraschender sind die Mindestanforderungen von 32 GB RAM, während gleichzeitig vergleichsweise bescheidene Hardware wie die NVIDIA RTX 2060 und der Intel Core i5-10400 oder der AMD Ryzen 5 3600 genannt werden. Ob diese Spezifikationen endgültig sind oder nur Platzhalter für eine frühe Version, bleibt abzuwarten. Sollte die Anforderung von 64 GB RAM bestehen bleiben, könnte Cinder City für den durchschnittlichen Spieler eine erhebliche Einstiegshürde darstellen. Dennoch macht das Versprechen eines filmreifen, offenen Seouls voller taktischer Feuergefechte und furchterregender Monster das Projekt vielversprechend. Während wir auf einen konkreten Veröffentlichungstermin warten, bleibt die Gaming-Welt gespannt, ob dieser koreanische Hybrid das Beste aus beiden Welten erfolgreich vereinen kann.