Alyssa Thomas meldet sich zu Wort: WNBA-Star sieht sich nach Suspendierung Morddrohungen ausgesetzt

Die Stürmerin der Phoenix Mercury, Alyssa Thomas, berichtet, nach ihrer Suspendierung in der WNBA Morddrohungen und rassistische Beleidigungen erhalten zu haben, was eine Debatte über die Sicherheit der Spielerinnen auslöste.

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Staff Writer
Veröffentlicht am 01/07/2026 04:56
Alyssa Thomas meldet sich zu Wort: WNBA-Star sieht sich nach Suspendierung Morddrohungen ausgesetzt

Eine feindselige Wendung in der WNBA

Alyssa Thomas, Forward der Phoenix Mercury, hat enthüllt, dass sie nach einer umstrittenen Spielsperre der WNBA einer Flut abscheulicher Online-Beschimpfungen ausgesetzt war, darunter Morddrohungen und rassistische Beleidigungen. Die Disziplinarmaßnahme erfolgte nach einem Vorfall im Spiel der vergangenen Woche gegen die Indiana Fever, bei dem Thomas Caitlin Clark mit der Faust an den Hals fasste.

Der Vorfall und seine disziplinarischen Folgen

Der Kontakt ereignete sich 6:52 Minuten vor Ende des zweiten Viertels. Obwohl die Schiedsrichter während des Spiels kein Foul pfiffen, überprüfte die Liga später die Aufnahmen und stufte den Vorfall als Flagrant Foul 2 ein, was zu einer obligatorischen Spielsperre für die sechsmalige All-Star-Spielerin führte. Thomas hingegen beteuert, der Kontakt sei ein „reiner Unfall“ gewesen. Sie versichert, die Aktion sei unbeabsichtigt gewesen und von den Spielerinnen auf dem Spielfeld nicht bemerkt worden.

Sorgen um die Sicherheit der Spielerinnen und die Verantwortung der Liga

Neben der Frustration über die Sperre äußerte Thomas tiefe Enttäuschung über die ihrer Meinung nach mangelnde Initiative von WNBA-Kommissarin Cathy Engelbert, die Spielerinnen vor toxischen Online-Anfeindungen zu schützen. „Am wichtigsten ist unsere Sicherheit“, erklärte Thomas auf einer Pressekonferenz im Trainingszentrum des Teams. „Wir werden als Schlägerinnen dargestellt. Es gibt Morddrohungen gegen uns. Das ist absolut inakzeptabel.“

Thomas hob hervor, dass die Anfeindungen über die übliche Sportkritik hinausgehen und merkte an, dass Einzelpersonen sogar persönliche Adressen veröffentlichen und bösartige Bilder verbreiten. Sie betonte, dass Profisportler zwar an Fangespräche gewöhnt seien, die Grenze zwischen neckischen Neckereien und hasserfüllter Einschüchterung jedoch überschritten worden sei.

Reaktion der Liga

Als Reaktion auf die wachsende Kontroverse verurteilte Commissioner Engelbert das Verhalten in einer Stellungnahme: „Die WNBA verurteilt jegliche Form von Hass aufs Schärfste. Die Sicherheit und das Wohlergehen aller Mitglieder unserer Gemeinschaft haben für die Liga stets höchste Priorität.“ Die Liga bestätigte, eng mit den Phoenix Mercury zusammenzuarbeiten, um diese Sicherheitsbedenken auszuräumen.

Zunehmende Spannungen zwischen Mercury und Fever

Der Vorfall folgt auf eine Phase erhöhter Spannungen zwischen den beiden Teams. Ein Spiel, das nur wenige Tage vor dem Vorfall mit dem Halsgriff stattfand, endete mit sechs technischen Fouls und einem Platzverweis, was auf ein zunehmend aggressives Klima auf dem Spielfeld hindeutet. Da die WNBA immer beliebter wird, steht die Liga vor einer entscheidenden Herausforderung: Sie muss die sportliche Intensität mit der Sicherheit und dem Wohlergehen ihrer Spielerinnen in Einklang bringen. Die Phoenix Mercury und die Indiana Fever treffen am 9. Juli in Phoenix erneut aufeinander – ein Spiel, das von den Ligaverantwortlichen genau überwacht wird.

Quelle: www.aljazeera.com
Tags: #Sports News #WNBA #Alyssa Thomas #Caitlin Clark #Basketball #Phoenix Mercury #Online Abuse

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