24 Stunden mit dem Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Stärken, Schwächen und erste Eindrücke

Wir haben das neue Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra 24 Stunden lang getestet. Hier sind unsere ersten Eindrücke zu Display, Kamera, Leistung und KI-Funktionen.

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Staff Writer
Veröffentlicht am 24/07/2026 10:24
24 Stunden mit dem Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra: Stärken, Schwächen und erste Eindrücke

Ein neues Kapitel in der Falttechnologie

Ein ganzer Tag mit einem hochmodernen Gerät wie dem Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra bietet eine einzigartige Perspektive auf die Entwicklung moderner Falt-Smartphones. Schon beim Auspacken spürte ich den deutlichen Fortschritt in Design und Verarbeitungsqualität – ein neuer Meilenstein für die Z Fold-Serie.

Einrichtung und Benutzererfahrung

Die Einrichtung des Galaxy Z Fold 8 Ultra gehört nach wie vor zu den besten der Branche. Dank Samsungs Ökosystem konnte ich Daten von meinem Galaxy S26 Ultra nahtlos per QR-Code übertragen. Apps, Konten und Einstellungen wurden schnell und problemlos übernommen. Besonders beeindruckt hat mich die biometrische Einrichtung. Der physische Fingerabdruckscanner ist bemerkenswert schnell und benötigt nur eine einfache Fingerbewegung zum Scannen. So entfällt die oft bei optischen Sensoren unter dem Display übliche, mühsame Wiederholung.

Navigieren mit Dual-Displays

Der Umstieg auf das Z Fold 8 Ultra erfordert eine Anpassung an die einzigartige Displaykonfiguration. Das 6,5 Zoll große Außendisplay mit seinem 21:9-Seitenverhältnis ist deutlich schmaler als bei Standard-Smartphones. Obwohl es sich hervorragend für die vertikale Videowiedergabe eignet, habe ich häufig das große 8-Zoll-Innendisplay bevorzugt. Aufgeklappt fühlt sich das Gerät wie ein Kraftpaket für die Zweihandbedienung an. Der Samsung-Webbrowser zeigt standardmäßig eine Desktop-Ansicht an, die sich auf dem größeren Bildschirm überraschend natürlich anfühlt.

Die Frage der Falte

Die Einführung des „Flex Titanium“-Displays und die Gerüchte um die Beseitigung der Falte sorgten für viel Aufsehen. Tatsächlich ist die Falte aber immer noch vorhanden. Obwohl es deutlich weniger sichtbar ist als beim Galaxy Z Fold 7 – es tritt nur bei ausgeschaltetem Bildschirm oder starker direkter Beleuchtung auf –, ist es beim Scrollen spürbar. Es handelt sich eher um eine Verbesserung als um eine Revolution, aber Samsung ist damit der bisher besten Lösung für eine perfekt ebene Faltfläche gekommen.

Leistung und Akkulaufzeit

Angetrieben vom Snapdragon 8 Elite Gen 5 Chipsatz bewältigte das Gerät intensive Gaming-Sessions in PUBG Mobile problemlos. Selbst bei höchsten Einstellungen blieb das Smartphone kühl. Meine ersten Tests zum Akku sind vielversprechend: Obwohl ich das Gerät über Nacht nicht aufgeladen hatte, hielt der Akku bis zum nächsten Nachmittag durch. Um Samsungs Angabe von 27 Stunden Akkulaufzeit zu bestätigen, sind zwar noch vollständige Labortests erforderlich, aber die ersten Ergebnisse deuten auf eine starke Ausdauer hin.

Kamerafunktionen

Die 200-MP-Hauptkamera liefert beeindruckende, scharfe Fotos. Bei Makroaufnahmen war das Ergebnis jedoch durchwachsen: Die Kamera hatte Schwierigkeiten, kleine Objekte wie Lego-Minifiguren scharfzustellen, sodass man auf das Ultraweitwinkelobjektiv zurückgreifen musste. Das Teleobjektiv wirkte im Vergleich zum Hauptsensor etwas leistungsschwächer und verhielt sich eher wie eine Standard-Selfie-Kamera. Angesichts des hohen Preises dieses Geräts könnte man eine höhere Konsistenz bei allen Objektivtypen erwarten.

Die Realität der KI

Samsung bewirbt die KI-Funktionen des Z Fold 8 Ultra intensiv, doch die Leistung am ersten Tag zeigt ein System, das noch lernt. Während „Now Brief“ meine Kalenderdaten effektiv zusammenfasste, wirkten andere Funktionen wie „Now Nudge“ unausgereift. Zudem erkannte die KI von „MyFanCam“, die Objekte in Videos verfolgen soll, meine Haustiere nicht – eine enttäuschende Einschränkung für Gelegenheitsnutzer.

Fazit

Nach 24 Stunden erscheint mir das Galaxy Z Fold 8 Ultra als ein leistungsstarkes, ausgereiftes und hochwertiges Gerät, das in einigen Bereichen noch Verbesserungspotenzial hat. Es ist zweifellos ein Spitzengerät, zeigt aber auch, dass es bis zur nächsten Generation noch Raum für Verbesserungen gibt.

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