1666 Amsterdam Hands-On: Eine mysteriöse Alternative zu Assassin’s Creed Hexe
Wir haben 1666 Amsterdam, das neue Action-Adventure-Spiel von Patrice Désilets, genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, ob es ein fesselndes Erlebnis für Fans historischer Krimis bietet.

Zwei Zeitebenen und Erkundung der Umgebung
Eines der fesselndsten Merkmale des Spiels ist die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Zeitebenen zu wechseln – insbesondere zwischen dem 17. Jahrhundert und der Handlung von 1999 um Aaron, den Vater der Spielfigur Clio. Diese narrative Ebene wird durch Umgebungsrätsel unterstützt, bei denen man zwischen Noa und ihrem Katzengefährten hin- und herwechseln muss, um verschlossene Gebäude zu durchqueren und die Geheimnisse von „The Original“ zu lüften – einer dämonischen Entität, die die Straßen Amsterdams heimsucht.
Früher Zugang und zukünftiges Potenzial
Obwohl die Atmosphäre unbestreitbar fesselnd ist und die Stadt Amsterdam eine detailreiche und dichte Kulisse bietet, zeigt die aktuelle Version von 1666 Amsterdam deutliche Anzeichen ihres frühen Entwicklungsstadiums. Performance-Probleme, Kameraruckeln und die als repetitiv empfundene Missionsstruktur sind Punkte, die das Studio mithilfe von Community-Feedback beheben möchte. Désilets betont, dass die Early-Access-Phase als gemeinschaftliches Projekt konzipiert ist. Mit dem Fokus auf die Erkundung einzelner Bezirke anstelle einer leeren offenen Welt hofft Panache Digital Games, seine Vision gemeinsam mit der Spielerschaft vor der finalen Veröffentlichung zu verfeinern. Ob dieser Titel die Lücke für Fans, die auf Assassin’s Creed Hexe warten, füllen kann, bleibt abzuwarten, doch seine düstere, magische Prämisse ist unbestreitbar faszinierend.